Dialog Nr. 54: Der Maler Max Rüedi

…im Gespräch mit seiner Frau Griete Rüedi-Matthes

Im Haus des Künstlers in Zürich am 29. Oktober 2018

Treffpunkt um 13.15 unter Niki de St. Phalles Engel in der Bahnhofshalle.

Bitte um Anmeldung bis zum 19. Oktober an josef.estermann@comundo.org

Die Veranstaltung musste aus Gesundheitsgründen des Künstlers abgesagt werden. Wer ihn persönlich besuchen möchte, ist eingeladen, mit ihm einen telefonisch einen Kontakt zu vereinbaren: 044 362 20 92

Ein Buch zum Werk von Max Rüedi ist hier erhältlich.

«Zentrales Thema der Arbeiten von Max Rüedi ist der Mensch in beiderlei Geschlecht — mal mit Humor, mal mit Trauer gesehen als homo lapsus, der mit etlichen Rissen, Verrenckungen, Mängeln und (kuriosen) Eigenheiten in der Welt und in Beziehung zu leben versucht.» So bringt der mit dem Künstler befreundete Philosoph und Theologe Gonsalv K. Mainberger das Wesen von Rüedis Kunst auf den Punkt und seine Frau Griete kommentiert: «Max Rüedi ist ein Künstler, der zum Widerspruch herausfordert und darin, oft zu seinem eigenen Leidwesen, auch seine Daseinsberechtigung findet.»

Max Rüedi (*1925), Matura am Kollegium Schwyz, Studium der Germanistik und Philosophie in Zürich, Paris, Rom, Wien und München. Philosophische Promotion bei Alois Dempf. 1954 beschließt er Maler zu werden. Ab 1961 Gestaltung von Kirchen, u.a. in Bruder Klaus/Zürich-Oberstrass, Wangen a.A., Allerheiligen/Zürich, Künten, St. Michael/Zollikerberg, Kapelle Florentinum/Arosa, Lazariterkirche/Gfenn, Dominikanerinnenkloster/Ilanz, St. Konrad/Kronbühl, Theresienkirche/Zürich-Friesenberg, Liebrauenkirche/Zürich

Griete Rüedi-Mattes, (*1932), gelernte Kindergärtnerin, ist seit 1962 mit Max Rüedi bekannt und seit 1966 mit ihm verheiratet. Gemeinsam haben sie die Kinder Jonas, Sara und Tobias. Sie hat das Schaffen ihres Partners intensiv begleitet und war in verschiedenen Funktionen kirchlich engagiert.

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